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Samstag, 15. März 2014

Pizzateig mit Grieß


Ich habe lange tüfteln müssen, bis ich DAS Pizzateigrezept gefunden habe. Dass Italiener Pizzateig mit Hartweizengrieß zubereiten, ist ja kein Geheimnis. Allerdings hat es sich unerwartet schwierig gestaltet, in Österreich Hartweizengrieß zu bekommen (gibt es den überhaupt gesondert? Oder ist jeder normale Weizengrieß in Ö eigentlich Hartzweizengrieß? Vielleicht kann mich ja jemand zu diesem Thema aufklären...).


Das Ende der Geschichte war, dass ich keinen bekommen und deshalb einfach den Grieß auszuprobiert habe, den ich zuhause hatte. Und was soll ich sagen – das ist es, DAS Pizzateigrezept.

Zutaten
400g Weizenmehl (Type )
100g Weizengrieß (fein)
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Salz
3 EL Olivenöl
lauwarmes Wasser

Zubereitung
Mehl, Grieß, Hefe und Salz gründlich vermischen. Eine Mulde in die Mischung machen, das Olivenöl außen herum (nicht in die Mulde) und etwas Wasser in die Mulde geben. Mit den Knethaken verkneten und nach und nach so viel Wasser zugeben, bis das Ganze einen schönen homogenen, elastischen Teig ergibt.
Zugedeckt mind. 1-2 Stunden (gerne auch deutlich länger oder über Nacht) gehen lassen.  
Vor dem Formen nochmals gut durchkneten, die Teigmenge halbieren und so dünn wie möglich ausrollen. Den Teigfladen auf Backpapier legen und nach Geschmack belegen. Dann inklusive Backpapier auf ein vorgeheiztes Backblech (250°C) legen und im ebenfalls auf 250°C vorgeheizten Backofen ca. 10-20 Minuten backen (je nach Belag und gewünschtem Bräunegrad).

Tendenziell bleibt dieser Pizzateig beim Backen eher hell, dafür wird er durch den Grieß aber superknusprig. Die Menge reicht für 2 große runde Pizzas.


 Mahlzeit! :o)

Mittwoch, 20. November 2013

Kartoffelpüree mit Kapernbutter

Ich denke ja immer, dass es sich gar nicht richtig lohnt, die ganz simplen Rezepte in aller Ausführlichkeit zu bloggen…manchmal kann aber auch das einfachste Gericht wieder besonders werden, wenn man eine dafür ungewöhnliche Zutat hinzufügt.



So ist das bei diesem Kartoffelpüree mit Kapernbutter. Kein Mensch, der gerne kocht, wird eine Anleitung für ein Kartoffelpüree brauchen und auf den ersten Blick denkt sich der ein oder andere wahrscheinlich auch “meine Güte, wie laaangweilig…”.
Die Kombination mit den Kapernäpfeln macht das Ganze aber doch wieder so speziell, dass ich der Meinung bin, dieses Gericht Beilage hat einen eigenen Post verdient.

Ich habe Kapernäpfel verwendet, weil ich die noch im Kühlschrank hatte und mal verwenden wollte musste. Etwas feiner wird das Ganze wahrscheinlich noch, wenn man Kapern verwendet…war aber auch so sehr lecker.





Zutaten
500 g Kartoffeln
100 ml Milch
50 g Butter
Meersalz, Pfeffer
Muskatnuss
Kapern(äpfel) à Menge nach Geschmack, je nachdem wie sauer/salzig man es gerne hat

Zubereitung
Kartoffeln schälen, in große Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen (ca. 15-20 Minuten). In der Zwischenzeit Milch und die Hälfte der Butter erwärmen.
Gekochte Kartoffeln abgießen und durch eine Kartoffelpresse pressen. Milch-Butter-Mischung unterrühren, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss kräftig würzen.
Die restliche Butter in einer Pfanne erwärmen und die grob gehackten Kapern(äpfel) für 1-2 anbraten. Die Mischung vor dem Servieren über das fertige Püree geben.


Mahlzeit! :o)

Dienstag, 22. Oktober 2013

Tomatencremesuppe


Herbstzeit ist Suppenzeit!

Wenn man mich mindestens einmal, häufig auch zwei-, drei-, viermal pro Woche Suppe kochend/essend antrifft, dann kann man sich endgültig sicher sein, dass es Herbst geworden ist.




Tomatensuppe wäre ja eigentlich eher ein Sommergericht – wenn man frische Tomaten verwenden will. Ich persönlich bin aber generell (auch im Sommer) ein großer Fan von Dosentomaten für alle Gerichte, bei denen es nicht auf eine schöne Form ankommt, und koche meine Standard-Tomatencremesuppe deshalb das ganze Jahr über mit Tomaten aus der Dose. 

Über den Zucker in der Suppe scheiden sich ja bekanntlich die Geister, ich bin der Meinung, dass man sehr wohl einen Unterschied schmeckt – vielleicht nur ein psychologischer Effekt, die Prise Zucker in Tomatengerichten MUSS sein (genauso wie die Prise Salz im Kuchen, aber dazu komme ich ein anderes Mal) :o)


Zutaten
800g Dosentomaten/Polpa
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
150g (Soja-)Schlagobers
Weißwein
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker
Cayennepfeffer
Petersilie

Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in heißem Olivenöl anschwitzen. Mit einem Schluck Weißwein und den Tomaten ablöschen und das Ganze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Anschließend pürieren, Schlagobers dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Cayennepfeffer abschmecken.
Vor dem Servieren mit Olivenöl beträufeln und mit gehackter Petersilie bestreuen.
(Bei mir gabs dazu ein Käsesandwich – Weißbrot mit Brie, die Außenseiten mit etwas Butter bestrichen und im Kontaktgrill getoastet)






Mahlzeit! :o)

Montag, 14. Oktober 2013

// Kürbissuppe

Endlich geht es wieder los – Kürbiszeit! :o)

Den Klassiker unter den Kürbisrezepten definiert sicher jeder ein bisschen anders, bei mir ist definitiv Kürbissuppe eines der klassischsten Kürbisrezepte. Dementsprechend gibt es die bei mir im Herbst und Winter auch reichlich und in allen möglichen Varianten. 




Außerdem bin ich ja ein großer Fan von herzhaften Gerichten in Komibination mit Obst.
Kürbis gibts im Herbst, Äpfel gibts auch im Herbst…warum also nicht beides miteinander kombinieren. Ich kann mir diese Suppe auch sehr gut mit "richtigem" Apfel vorstellen, ich habe Apfelsaft verwendet, weil ich den gerade noch offen im Kühlschrank hatte.




Der ein oder andere stört sich beim Lesen des Rezepts vielleicht am Gewürzketchup…ich gebe zu, Gewürzketchup in einer Kürbissuppe klingt seltsam, es gibt dem Ganzen aber nur eine ganz feine gewürzige Note, den richtigen Ketchupgeschmack schmeckt man nicht wirklich heraus. Ich persönlich liebe ja so ziemlich alle Sorten von Hela. Für diese Suppe habe ich die Sorte verwendet, die ich gerade offen im Kühlschrank hatte, das war das Schaschlik-Gewürzketchup.


Zutaten
750g Muskatkürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Frischer Ingwer (ca. 4cm)
2 EL Olivenöl
100 ml (Soja-) Schlagobers
100 ml naturtrüber Apfelsaft
2 EL Rotweinessig
2 EL Gewürzketchup
600-700 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Currypulver
Cayennepfeffer
2-3 EL gehackte Petersilie
Kürbiskernöl

Zubereitung
Kürbis, Zwiebel und Knoblauch schälen und grob würfeln. Ingwer schälen und in Scheiben schneiden.
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in heißem Öl glasig dünsten, Kürbis dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Essig, Ketchup und Apfelsaft ablöschen, die Flüssigkeit etwa auf die Hälfte einkochen lassen. Gemüsebrühe und Schlagobers dazugeben und das Ganze solange köcheln, bis der Kürbis weich ist (ca. 10-15 Minuten, je nach Würfelgröße).
Die Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer, Petersilie, Currypulver und Cayennepfeffer abschmecken und vor dem Servieren mit etwas Kürbiskernöl beträufeln und mit Petersilie bestreuen. 
(Ich hab die Suppe noch zusätzlich mit gebratenen braunen Chamignons gegessen)




Mahlzeit! :o)

Dienstag, 13. August 2013

Wenns mal schnell gehen muss... // UDON! :)

Ich  habe seit kurzem ein neues Hobby, das eigentlich so gar nicht zur Jahreszeit passt: Suppen mit Udon-Nudeln.
Passend hin oder her, ich liebe Suppen einfach in jeder Form und zu jeder Jahreszeit (auch bei 30°C :D) und gerade Nudelsuppen lassen sich so wunderbar variieren, dass man wochenlang nicht zweimal die gleiche essen müsste.


Als Basis verwende ich Gemüsebrühe oder Tom Ka Paste, letztere bekommt man ebenso wie die Nudeln im Asialaden. Die restlichen Zutaten kann man selbst nach Lust und Laune zusammenstellen…ich verwende meistens mehrere Gemüsesorten und zusätzlich Tofu oder Ei.
Hier möchte ich euch ein paar Beispielkombinationen zeigen…der Phantasie sind aber wie gesagt keine Grenzen gesetzt.


Zitronig-Frisch mit Spargel, Staudensellerie, Lauchzwiebeln, Paprika, Champignons, Räuchertofu und Kokosmilch:




Puristisch mit Wasserspinat, Räuchertofu und Ei:

 

Tomatig-Cremig mit Spinat, Lauchzwiebeln, Paprika, Tomaten, Räuchertofu und Kokosmilch:



Mahlzeit! :)


Montag, 5. August 2013

// Gazpacho


Ich hoffe, ihr habt es euch am Wochenende ähnlich gutgehen lassen wie ich. Unter einem guten Wochenende versteht wohl jeder etwas anderes, bei mir bestand es diesmal aus … NICHTS tun!

Viel gekocht habe ich auch nicht, aber immerhin etwas gemixt. Ich liebe Gazpacho als Sommeressen – frisches Gemüse gibt es reichlich, das Ganze ist schnell und simpel zubereitet und man muss nicht großartig herumkochen, wenn es draußen sowieso heiß ist.




Zutaten
2 Fleischtomaten
1 Dose gehackte Tomaten
½ Salatgurke
½ Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
½ rote Paprika
Olivenöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Thymian
Cayennepfeffer

Zubereitung
Sämtliches Gemüse waschen, grob zerkleinern und im Mixer bis zur gewünschten Feinheit pürieren. Einen guten Schluck Olivenöl und 1-2 EL Zitronensaft dazugeben und untermixen. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Thymian abschmecken. Zum Servieren kommen bei mir in Knoblauchöl gebratene Croutons, Gurkenwürfelchen und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer daüber.


Mahlzeit! :)

Samstag, 3. August 2013

// Bulgursalat // Melanzani mit Tomaten


Man kann die Küche ja nicht immer kalt lassen…aber wenn schon der Herd angeschmissen und damit die Wohnungstemperatur weiter in die Höhe getrieben wird, dann muss es zumindest etwas sommerlich-mediterranes sein! So wie diese gebackenen Melanzani mit einem supererfrischenden und zitronigen Bulgursalat.


Melanzani mit Tomatensugo
1 große Melanzani
1 Dose Tomaten
2 Zehen Knoblauch
2 kl. gekochte Kartoffeln
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Thymian
Cayennepfeffer

Melanzani in nicht zu dünne Scheiben schneiden (ca. 0,5 cm dick), von beiden Seiten salzen und eine halbe Stunde Wasser ziehen lassen. Anschließend trockentupfen.
In der Zwischenzeit Tomaten grob hacken, mit einer halben Dose Wasser und gehacktem Knoblauch vermischen und mit Salz, Pfeffer, Thymian und Cayennepfeffer kräftig abschmecken.
Kartoffeln mit einer Gabel grob zerdrücken. Melanzani und Tomatensoße abwechseln in eine feuerfeste Form schichten, den Abschluss bilden Tomatensoße und darüber die Kartoffeln. Mit Olivenöl beträufeln und bei 220°C (vorgeheizt) ca. 20-25 Minuten backen, davon die letzten 5 Minuten den Grill einschalten, damit die Kartoffeln etwas braun und knusprig werden.

Bulgursalat
1 Tasse Bulgur
½ TL Gemüsebrühe
Kräuter (z.B. Petersilie, Minze, Currykraut)
1 kl. Zehe Knoblauch
Saft von ½ Zitrone
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Bulgur, gemischt mit dem Gemüsebrühepulver, mit 2 Tassen kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend das Ganze aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. Von der Herdplatte nehmen und fertig quellen und gleichzeitig etwas abkühlen lassen.
Währenddessen Kräuter hacken und mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und gehacktem Knoblauch vermischen.
Bulgur noch warm dazugeben, alles gut durchmischen und ca. ½ Stunde durchziehen lassen.


Mittwoch, 26. Juni 2013

Summer in the city...

Hier hält sich der Sommer jetzt tatsächlich schon tapfer seit ca. 2 Wochen mit durchgehend zumindest um die 25°C…welche bessere Einstimmung auf den bevorstehenden Urlaub könnte es geben! Abgesehen von sommerlich-mediterran angehauchtem Essen natürlich.
Polenta ist eines der Gerichte, die es bei mir nur sehr selten gibt, wobei ich trotz längerem Nachdenken nicht darauf komme, warum eigentlich. Polenta ist schnell gemacht, lässt sich fast wie Pasta oder Risotto ähnlich grenzenlos variieren und bringt zusätzlich noch ein bisschen mehr Abwechslung auf den Teller. Ich persönlich mag Polenta lieber als feste Variante, einfach der Konsistenz wegen. Der Geschmack von eher breiiger und eher fester Polenta unterscheidet sich eigentlich kaum bis gar nicht.
Ganz simpel und sehr schnell gemacht (wenn man Polentareste verwerten will) bzw. gut vorzubereiten ist folgende gebratene Polenta mit Walnüssen und reichlich frischen Kräutern.































125g Polenta (Maisgrieß)
500ml Gemüsebrühe
1 Handvoll gehackte Walnüsse
1-2 EL geriebener Parmesan
Olivenöl
Frische Kräuter (z.B. Oregano, Basilikum, Rosmarin)

Gemüsebrühe aufkochen, Herdplatte auf kleine Hitze zurückschalten und Polenta nach und nach einrühren. Deckel auf den Topf legen und Polenta ca. 10 Minuten köcheln, dabei regelmäßig umrühren. Topf vom Herd nehmen und Polenta weitere 10-15 Minuten quellen lassen. Gehackte Walnüsse und Parmesan unterrühren und die Polenta in eine geölte flache Form streichen, ca. eine Stunde fest werden lassen.
Aus der Form stürzen, in grobe Würfel schneiden und in heißem Olivenöl hellbraun braten. Kräuter hacken und zum Schluss unter die gebratene Polenta rühren. Mit Tomatensoße (oder wie auf meinem Bild: Ketchup - ja, manchmal muss das einfach sein :D) servieren.